Unser Kaffee

Alle Ökotopia-Kaffeespezialitaten sind selbstverständlich aus kontrolliert biologischem Anbau and fair gehandelt.

Die Herkunft

Bis der Tee hier bei uns in Berlin abgefüllt wird, hat er eine lange Reise vor sich. 

Die Herkunft

Bis der Tee hier bei uns in Berlin abgefüllt wird, hat er eine lange Reise vor sich. 

„Als Kleinbauern ist es unsere Hauptaufgabe Mutter Erde biologisch zu bearbeiten, sie nicht zu schädigen oder zu vergiften, keine chemischen Produkte anzuwenden.”

Atenojenes Pedro Francisco
von Michiza

Die Kaffees von Ökotopia – köstlich und fair

Alle Kaffees und Espressos von Ökotopia sind ökologisch angebaut und fair gehandelt. Wir von Ökotopia sind fortlaufend darum bemüht, den ökologischen Anbau und den fairen Handel zu fördern. Die von uns verwendeten hochwertigen Arabica- und Robusta-Sorten sind deshalb nicht nur sehr bekömmlich, sondern auch außergewöhnlich gut schmeckend. Die Geschmacksvariationen reichen dabei von kräftig über vollaromatisch bis feinaromatisch. Unsere Kaffees und Espressos stammen von Kooperativen aus Nicaragua, El Salvador, Honduras, Mexiko, Bolivien, Kolumbien und dem ostafrikanischen Tanzania. Den Rohkaffee beziehen wir direkt von Kleinbauern-Kooperativen, die wir persönlich kennen.

Von der Bohne bis zur Tasse

Die Partner von Ökotopia verzichten im Anbau auf Pestizide, dies verhilft den Tee- und Kaffepflücker*innen zu einem sicheren, gesunden Arbeitsplatz.
Dort werden die Bohnen in mehreren Arbeitsgängen vom Fruchtfleisch der Kaffeekirsche getrennt und sortiert.
Über mehrere Wochen trocknen die Bohnen dann in der Sonne, bevor sie für den Export verpackt und per Schiff nach Deutschland gebracht werden.
Vollendet wird die harte Arbeit der Kaffeebauern in Lateinamerika durch die richtige Röstung. Für Ökotopia wird mit traditionellen Trommelröstern geröstet.

Lernt unsere Handelspartner kennen

Cosatin – Erfolg durch Diversifikation
Der Kooperativen Verband Cosatin – Tierra Nueva (Cooperativa de Servicio Agropecuarios Tierra Nueva) hat seinen Sitz im Städtchen Boaco im hügeligen und bewaldeten Zentrum Nicaraguas. 480 Kleinbauern schlossen sich 1997 als Kooperative zusammen, um ihre Ernte gemeinsam zu vermarkten. Inzwischen hat Cosatin rund 620 Mitglieder.

Die Heimat der Kaffeebauern war jahrelang Kampfschauplatz im nicaraguanischen Bürgerkrieg. Viele Menschen flüchteten aus der Region und kehrten erst nach der Regierungswende Anfang der 1990er-Jahre zurück. Mit der Kaffeeproduktion bauten sie sich eine neue Existenz auf.

Die Kleinbauernfamilien leben weit verstreut in kleinen Gemeinden. Bei subtropischem Klima in Höhen von 600 bis 1000 Metern bauen sie Arabica-Kaffee in den Qualitäten „Strictly High Grown“ und „High Grown“ an.

Die Mitglieder erweitern ihr Sortiment stetig und erzeugen sowohl für den internationalen als auch für den nationalen Markt, um nicht vollständig vom Kaffeehandel abhängig zu sein. Sie produzieren Biohonig und gründeten eine eigene Marke für Milchprodukte. 2011 beteiligten sich 50 Frauen der Kooperative an einem neuen Projekt zum Tabasco-Anbau. Dieser bildet ein weiteres Standbein und stärkt zudem das

Selbstbewusstsein der weiblichen Kooperativen-Mitglieder, die so ein eigenes Einkommen erwirtschaften.

Bildung und Weiterbildung ist der Kooperative sehr wichtig. Sie vergibt Stipendien, mit denen einige Mitglieder studieren können. Besonderen Wert legt die Kooperativen Verwaltung darauf, ihre Mitglieder im Finanzwesen zu schulen. Zudem haben die Kleinbauern die Möglichkeit, über die Kooperative Kleinkredite zu bekommen.

Soppexcca – Weibliche Vorbilder wirken
Im Norden Nicaraguas, in Jinoteca, der „Kaffeehauptstadt“ des Landes, hat der Kooperativenverband Soppexcca seinen Sitz. Er besteht aus 15 Basis-Kooperativen, in denen insgesamt etwa 500 KleinproduzentInnen organisiert sind. Der Frauenanteil unter den Mitgliedern von rund 30 Prozent ist ungewöhnlich hoch, was vermutlich an der Vorbildfunktion einer der Geschäftsführerin Fátima Ismael liegt.

Seit 1998 arbeitet Ökotopia mit den Soppexcca KleinbäuerInnen zusammen, die auf ihren 1.000 bis 1.400 Meter hoch gelegenen, weit verstreuten Parzellen Arabica-Kaffee anbauen. In dieser Höhe kann man die besondere „Strictly High Grown“-Qualität produzieren. Soppexcca legt großen Wert auf beste Qualität und unterhält ein eigenes Testlabor. Es gibt Schulungen zur Qualitätsverbesserung des Kaffees. Jugendliche bilden sich zu Kaffeetestern weiter. Überhaupt hat Bildung einen hohen Stellenwert. Die Kooperative vergibt Stipendien, und die Stipendiaten geben ihr Wissen an die anderen Mitglieder weiter.

Das Engagement von SOPPEXCCA macht nicht bei den eigenen Mitgliedern Halt. Die Kooperative unterstützt beispielsweise den Bau einer neuen Schule, damit die Kinder der Region nicht mehr eineinhalb Stunden zum Unterricht laufen müssen. Die Arbeiterinnen in der Trockenverarbeitungsanlage von SOPPEXCCA wurden zur Gründung einer eigenen Basiskooperative angeregt. “Und wir diskutieren gerade, ob wir den Lohn für die Erntehelfer erhöhen”, berichtet Fátima – es ist keine Selbstverständlichkeit, dass dieser mit den Weltmarktpreisen steigt.
Für die Erfolge in der Verbesserung der Lebensbedingungen in den Bereichen der Schul- und Erwachsenenbildung, Umwelt und Gesundheit hat SOPPEXCCA den Nachhaltigkeitspreis des US-amerikanischen Kaffeeverbandes SCAA erhalten.

La Providencia – bessere Qualität dank Fairem Handel
Das Büro der Kooperative La Providencia liegt im nicaraguanischen Städtchen Wiwilí, dort, wo die aus dem Westen kommende, schon nicht mehr asphaltierte Straße aufhört und das Dickicht des tropischen Waldes immer undurchdringlicher wird.

An den Hängen des Kilambé, des zweithöchsten Berges Nicaraguas, reifen Kaffeekirschen sehr hoher Qualität. Dort bauen die Mitglieder der Kooperative ihren Arábica-Kaffee mit der charakteristischen Vanille- und Schokoladennote an.

La Providencia ist im Kooperativendachverband CECOCAFEN organisiert. Seit 2011 arbeitet Ökotopia mit den KleinbäuerInnen zusammen. La Providencia profitiert vom intensiven direkten Austausch mit einem europäischen Kunden und der Vorfinanzierung der Ernte. Zuvor mussten sich viele Kooperativenmitglieder zu hohen Zinsen bei lokalen Banken oder Verleihern verschulden, um Anbau und Ernte finanzieren zu können. 

Die Kooperative tut viel dafür, die Qualität ihres Kaffees stetig zu verbessern. In einem eigenen kleinen Kaffeelabor werden regelmäßig Muster aller Kooperativenmitglieder beprobt und verkostet. Die Ergebnisse ermöglichen es, die Auswahl und die Verarbeitung der Kaffeebohnen zu optimieren.

La Providencia vergibt Stipendien an die Kinder ihrer Mitglieder, damit sie in einer größeren Stadt die Sekundarstufe besuchen oder studieren können. In den Semesterferien leisten die jungen Studentinnen und Studenten ehrenamtliche Arbeit in der Kooperative.

Mit einem Teil der Fairhandelsprämie wird ein Sozialfonds gespeist, aus dem Kinder von Mitgliedern zu Schuljahresbeginn kleine Pakete mit Schulmaterialien erhalten. Kommt ein Mitglied in eine Notlage, können aus dem Fonds auch medizinische oder Begräbniskosten bezahlt werden. Inzwischen hat die Kooperative auch einen kleinen Laden eingerichtet, der Waren des alltäglichen und landwirtschaftlichen Bedarfs zu geringen Preisen verkauft.

Guardabarranco – Lokale Strukturen stärken
Guardabarranco, so heißt der Wappenvogel Nicaraguas. Die Gründungsmitglieder der Kooperative haben diesen Namen mit Bedacht ausgewählt, ihnen liegen der Schutz der Umwelt und die Bewahrung natürlicher Lebensräume für Vögel am Herzen.

Die erst 2010 gegründete Kooperative liegt im winzigen Ort El Consuelo in der Provinz Estelí. Die rund 50 Mitglieder pflanzen den Kaffee ohne den Einsatz von Pestiziden an.

Bis vor Kurzem verfügte die Kooperative noch über kein eigenes Gebäude. Die Versammlungen fanden im Freien statt. Mithilfe der zusätzlichen Prämie für die Struktur der Kooperative wurde daher ein Grundstück gekauft, auf dem eine Casa Cooperativa, ein gemeinsames Haus der Kooperative errichtet wird. Schritt für Schritt, wie gerade Geld für die Baumaterialien vorhanden ist, wird das kleine Gebäude nun in Eigenleistung erbaut. Schon jetzt wird hier Kaffee gelagert und es können Versammlungen und Schulungen stattfinden. Geplant ist noch die Einrichtung eines kleinen Büros.

Die gemeinsame Arbeit ist ein wesentliches Charakteristikum der Kooperative. Viele Mitglieder arbeiten bereits seit Längerem zusammen, unterstützen sich bei der Ernte und haben gemeinsam Aufgaben übernommen. Ein aus den Kaffeeeinnahmen gespeister Kapitalisierungsfonds soll zukünftig mehr Spielraum für solche Initiativen bieten.
Der ganzen Gemeinde zugutekommt eine weitere Verwendung der Prämie: die Ausbesserung der Fahrwege. Diese sind in sehr schlechtem Zustand und in der Regenzeit ist der ohnehin schwierige Weg nach El Consuelo oft gar nicht mehr befahrbar.

Las Lajas – Gesundheits- und Trinkwasserversorgung
Die Kooperative Las Lajas liegt in der salvadorianischen Region Sonsonate, eingebettet zwischen dem Nationalpark Cerro Verde, den drei Vulkanen Santa Ana, Izalco und Cerro Verde und dem Coatepeque-See. Hier wird auf 1.300 Metern Höhe Bio-Kaffee angebaut.

Sie wurde 1980 gegründet, als im Zuge der Agrarreform der Besitz eines Großgrundbesitzers an Las Lajas überschrieben wurde. Die ehemaligen LandarbeiterInnen stellen nun die 200 Mitglieder. Ein Viertel davon sind Frauen. Sehr am Herzen liegt der Kooperative die Versorgung der 30 “Rentner”, die auf eine kleine Rente zählen können. Darein fließt die gezahlte Fairhandelsprämie.
Es ist beeindruckend ist, welch ganzheitliches Programm für eine “gute soziale Umgebung” die Kooperative sowohl für die Kooperativenmitglieder als auch für mehrere hundert weitere Familien, die auf ihrem Gelände wohnen, ausgearbeitet hat.

Das Land gehört allen gemeinsam und wird gemeinschaftlich bearbeitet. Dafür bekommen alle Mitglieder einen Lohn ausgezahlt. Die Kooperative stellt ihnen außerdem noch eine kleine Parzelle für den Anbau von Lebensmitteln zum Eigenverbrauch zu Verfügung. Aber auch für die Menschen aus der Umgebung, die in Projekten der Kooperative arbeiten, wird gesorgt: sie erhalten ebenfalls ein Stückchen Land für die Selbstversorgung. Bedingung dafür ist eine umweltverträgliche Nutzung des Landes und die Pflege der Wälder.

Komitees kümmern sich um einzelne Bereiche wie Gesundheits- oder Trinkwasserversorgung, die Schaffung angemessener Unterkünfte etc. Der örtlichen Schule wurde ein Grundstück zur Verfügung gestellt. Der Bau des Trinkwasserbrunnens kommt auch der umliegenden Kommune Las Lajas zugute. Die Kooperative bezahlt einen Arzt und eine Krankenpflegerin und kümmert sich um den Transport von Kranken ins Krankenhaus, von SchülerInnen in die Abendschule und SportlerInnen aufs Fußballfeld.

Das Geld für diese Aktivitäten erwirtschaftet die Kooperative selber. Die Mitgliederversammlung entscheidet über die Verwendung der Überschüsse und verteilt sie in einen Fonds zum Aufbau einer Kapitalreserve, einen Bildungsfonds, Investitionsfonds sowie einen Sozialfonds.

Combrifol – Kaffee mit Herkunftsbezeichnung
Die Kooperative Combrifol (Cooperativa Mixta Brisas de La Frontera) liegt in der auf 1300 bis 1900 Metern gelegenen Kaffeeregion Marcala. Die fruchtbaren Böden der salvadorianischen Vulkanausläufer bieten hervorragende Voraussetzungen für Kaffeeanbau. Nur dort angebauter Kaffee in Spitzenqualität darf die geschützte Herkunftsbezeichnung „DO Marcala“ tragen.

Die Bevölkerung der Region und somit auch die Mitglieder der Kooperative hatten unter dem Bürgerkrieg in El Salvador und dem Tauziehen um ihre Heimat, die Grenzregion Nahuaterique, zu leiden. Erst 1992 wurde diese Honduras zugesprochen. Nur durch große Anstrengungen gelang es der Kooperative, die durch den Bürgerkrieg stark in Mitleidenschaft gezogenen Kaffeepflanzungen wieder erfolgreich zu bewirtschaften.

Combrifol besteht aus vier Mitgliedsgruppen mit insgesamt 600 Mitgliedern. Neben Kaffee bauen sie auch Obst, Mais und Bohnen an, züchten Fische und produzieren Honig. 2011 schloss Ökotopia über die Importgesellschaft MITKA als erster internationaler Partner in der Geschichte der Kooperative einen direkten Vertrag ab – ein großer, zukunftsweisender Schritt für die Kooperative.

Die verschiedenen Anbauflächen liegen weit verstreut, der Transport der Kaffeekirschen ist beschwerlich. Mit dem Erlös aus dem fairen Handel will die Kooperative die Wege verbessern. Auch die Anschaffung neuer Gerätschaften wie einen automatischen Trockner für die Kaffeebohnen ist geplant.

Michiza – Beratung und Ausbildung
Die basisdemokratische Kaffeebauern-Genossenschaft MICHIZA im Süden Mexikos bildet seit 1985 die Lebensgrundlage für circa 1100 Familien in 43 Gemeinden.

Der Name der Genossenschaft setzt sich aus den Initialen der indigenen Gruppen Mixes, Mixtecas, Chatinas, Cuicatecas, Chinantecas und Zapotecas zusammen und überwindet symbolisch ihre Isolation.
1988 begannen die ersten Mitglieder mit dem biologischen Kaffeeanbau, seit 1992 können sie diesen als „Yeni Navan“ (zapotekisch für ewiges Licht) selbst exportieren.

Vermarktung, Gesundheit, Frauenförderung, Kultur und Bildungsinitiativen und auch die Verteidigung von Landrechten regeln die Mitglieder selbst.

Auf Grund ihrer Größe ist die Kooperative in lokale Gruppen und Regionen unterteilt, die landwirtschaftliche Beratung, Aufkauf des Rohkaffees, Bezahlung der Mitglieder und Vermarktung übernehmen. Ihre Vorstände vertreten die Regionen in der Kooperativen-Zentrale. Die Kaffeeproduzenten können auf eigenen Wunsch die Entlohnung für ihre Kaffeeernte auf Raten ausbezahlt bekommen: zuerst eine Vorauszahlung, dann bei Lieferung des Rohkaffees und zuletzt nach Abwicklung aller Exporte. So wird das Einkommen über das Jahr verteilt und die Abhängigkeit von Geldverleihern ausgeschlossen. Beratung und Ausbildung haben bei MICHIZIA einen hohen Stellenwert. So garantiert die Kooperative, dass Wissen um biologischen Anbau, Bodenschutz, Diversifizierung und Kaffeeaufbereitung an alle Mitglieder weitergegeben wird. Die Qualität des Kaffees und der Arbeitsbedingungen verbessert sich dadurch stetig.

Über ein Bonussystem das der Förderung des ökologischen Landbaus und der Steigerung der sozialen Standards der landwirtschaftlichen Arbeiter dient, wurde in den letzten Jahren u.a. der Aufbau einer Kompostwirtschaft begonnen und die örtliche Schule gefördert, welche die Kinder der Landarbeiter besuchen. Mittelfristig soll Quingshan auch über eine Straße erreichbar seien um den Teegarten attraktiver für die nicht ansässigen Landarbeiter zu machen.

Union Proagro – Unabhängigkeit von Drogenhändlern
Ökotopia kooperiert über eine Fairhandelspartnerorganisation mit der Union Proagro. Sie bietet in den Anden lebenden Aymaras- und Quechua-Indios durch den Anbau von Bio-Kaffee eine Alternative zum lukrativen Anbau von Coca, aus dem die Droge Kokain gemacht wird. Durch ökologischen Anbau und rein biologischen Pflanzenschutz ist ihr Kaffee von höchster Qualität und preisgekrönt. So erwirtschaften sie faire Preise. Das macht sie unabhängig vom Coca-Anbau und lokalen Drogenhändlern.

Ursprünglich aus der Not geboren, da der Kauf von Kunstdünger zu teuer war, sind die Bauern heute vom kontrolliert biologischen Anbau überzeugt.

Sie erhalten Unterstützung bei der Vermarktung, die garantierten Festpreise von Ökotopia geben ihnen ein regelmäßiges Einkommen und Planungssicherheit. Eine seit langem notwendige Straße zum Abtransport der Kaffeeernte konnte die Union Proagro zusammen mit der Kommune bauen. Die Schälarbeit der Kaffeekirsche wurde durch die Anschaffung einer neuen Maschine stark vereinfacht.

Um die Gesundheit der Kinder zu verbessern, wurde eine Schulspeisung eingerichtet. Eine Investition in die Zukunft, die sich lohnt!

Heute gehört Selimbong zum Pachtbesitz unseres Partner Tea Promotors India, der sich wie Ökotopia komplett dem biologischen Anbau und dem fairen Handel verschrieben hat. Seit 1999 wird der Tee nach Demeter Standards angebaut. Selimbong hat einen Sozialfonds, in den ein festgelegter Anteil der Gewinne einfließt. Dieser wird von gewählten Vertretern der Beschäftigten selbst verwaltet.

Juan Tama, RED Ecolsierra – Abkehr vom Coca – Anbau
Viele Kleinbauern in Kolumbien leben noch immer hauptsächlich vom Coca-Anbau, da sich der traditionelle Kaffeeanbau hier nicht ausreichend lohnt.

Faire Preise machen den Kaffee-Anbau wieder lohnenswert und ermöglichen den Bäuerinnen und Bauern die Kaffeeproduktion zunehmend zu steigern und den Coca-Anbau eines Tages vollständig aufgeben zu können. Deshalb beziehen wir unseren Colombia Grande von der Kleinbauerngenossenschaften Juan Tama und RED Ecolsierra.
Die Organisation Juan Tama besteht aus 4 indigenen Reservaten und 3 indigenen Gemeinden (cabildos).

RED Ecolsierra ist eine Organisation, die die Bauern wirtschaftlich und gewerkschaftlich vernetzt. Sie vereint 36 gemeinnützige Initiativen von Bauernfamilien indigener und afro-kolumbianischer Abstammung in ganz Kolumbien.

Kagera Cooperative Union (KCU) – Ökonomisch sozial – natürlich biologisch
In Tansania kooperiert Ökotopia über eine Fairhandelspartnerorganisation mit den Genossenschaften Kagera Cooperative Union (KCU) und Kilimanjaro Native Co-Operative Union (KNCU). In der KNCU sind über 90 Einzelkooperativen mit je circa 1000 Mitgliedern. Der Frauenanteil liegt bei etwa fünf Prozent. Die relativ dicht besiedelte Region rund um den Kilimandscharo hat sehr fruchtbare Böden und reichlich Niederschlag. In der KCU haben sich an den Ufern des Viktoriasees im Nordwesten Tansanias 60 000 Kleinbauern zusammengeschlossen.

In Mischkulturen wird der heimische Robusta-Kaffee nachhaltig angebaut. Gedüngt wird nicht künstlich, sondern mit Kompost. In der Tanzania Coffee Curing Company (TCCC), die mehrheitlich im Besitz der KNCU ist, werden die Bohnen weiterverarbeitet und gelagert. Alleine der positive Einfluss des fairen Handels sorgt dafür, dass es alternative Absatzmöglichkeiten gibt und dass auch andere Käufer zunehmend bereit sind, höhere Preise zu zahlen. Die Fairtrade-Prämien fließen in einen Fonds, durch den Workshops und Seminare finanziert werden, die den Mitgliedern wichtige Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln. Auch in die Schulbildung der Kinder sowie in neue Kaffeepflanzen fließen die Prämien.

Guter Kaffee braucht keinen Schnickschnack

Unsere fair gehandelten und biologisch angebauten Kaffees und Espressi garantieren
unabhängig von der Zubereitung hochwertigen Kaffeegenuss.

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